| Seit 2004 ist Sonovista Initiator, Generalunternehmer und Konsortium Partner bei nationalen wie internationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Bereich vernetzter audiovisueller Kommunikation. Die Einbeziehung der Zielgruppen in die Konzeption von Prozessen und Applikationen sowie die gemeinsame Produktion von Inhalten ist ein wesentliches Merkmal der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit von Sonovista. Zusätzlich bringt Sonovista Methoden und Werkzeuge der audiovisuellen Kommunikation in die Projekte ein, um ein gemeinsames Verständnis zwischen den Zielgruppen und den Partnerunternehmen zu schaffen und sie zu einer aktiven und nachhaltigen Beteiligung zu motivieren. |
Gefördert durch das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur im Rahmen der neuen Filmformate, in Zusammenarbeit mit Ars Electronica.
Audiovisuelles Kommunikationsprojekt an der Schnittstelle zwischen Forschung und Kunst. Basierend auf mehrstündigem Archivmaterial, angefertigt im Kontext des Reaktorunfalls 1986 in Tschernobyl, erarbeitet eine weltweite Community aus Film- und Medienschaffenden neue Erzählungen.
Zentrale Forschungsfrage: Wie kommuniziert man das Unvorstellbare?
Leistungen Sonovista: Projektvision, Kommunikationsdramaturgie, Generalunternehmer des F&E Projekts. Derzeit Partnersuche und Finanzierung.
Ein innovatives System zur non-linearen Kommunikation von Bewegtbild Inhalten. Die Contents strukturieren sich anhand der Interessen der Zielgruppen. Das Backend ermöglicht Unternehmen eine hoch dynamische, flexible Distribution von Videoinhalten, die genau auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten sind (Corporate Communication, Marketing & Vertrieb).
Zentrale Forschungsfrage für Sonovista: wie lässt sich die Wirkung von non-linearen Erzählformaten antizipieren und steuern? Was ist das zentrale Regelwerk von non-linearer Kommunikationsdramaturgie?
Leistungen Sonovista: Projektvision, Use Case Corporate Communication. Derzeit Einreichphase gemeinsam mit internationalen F&E Partnern.



Was verbindet die ländliche Sängerrunde mit verrückten Skatern und „Cliff Divers“, was traditionelle Landwirte mit jungen Rockstars? Und was die alteingesessenen Vereine mit den neu hinzugezogenen Jungfamilien? Die Antwort lautet: Buntes Fernsehen Engerwitzdorf!
Aufbau der ersten IPTV-Gemeinde Europas in Zusammenarbeit mit Telekom Austria TA AG. Die BürgerInnen von Engerwitzdorf und Umgebung produzieren lokale Inhalte und veröffentlichen diese über eine IPTV-Plattform. Aus einem idealistischen Pilotprojekt entwickelte sich ein preisgekröntes, weltweit mit größtem Interesse verfolgtes Erfolgsmodell für die Demokratisierung der Medien mittels IPTV-Technologie: Berichte auf BBC mit 3 Mio. sowie auf ZDF mit 1,7 Mio. ZuseherInnen. Präsentiert beim UN-World Summit on the Information Society in Tunis 2005, bei der Konferenz und Ausstellung „Bridging the Broadband Gap“ der Europäischen Kommission in Brüssel 2007, der EuroITV Konferenz in Salzburg 2008 und der e-Inclusion Ministerkonferenz der Europäischen Kommission in Wien 2008.
Zentrale Forschungsfragen: welche Rahmenbedingungen und welches kommunikative Umfeld versetzen BürgerInnen in die Lage, audiovisuellen Content zu produzieren, der für ein lokales Publikum von Relevanz ist. Untersuchung der dafür notwendigen Produktions- und Distributionsstrukturen. Welche Auswirkungen hat interaktives Gemeindefernsehen auf die sozialen Strukturen?
Leistungen Sonovista: Idee und Grundstruktur zum Projekt, Kommunikationsdramaturgie, Schulung der TeilnehmerInnen, Online-Kommunikation, Generalunternehmer des Forschungsprojekts.

Ein Frosch, ein Fuchs und eine Ente als Informationsträger. In ihrem Inneren ist ein RFID Chip eingenäht. Werden sie auf einen RFID-Reader gesetzt erkennt das System die auf dem Chip gespeicherte Information und stellt ein personalisiertes IPTV-Programm bereit – für junge KrebspatientInnen und ihre Familien.
„St. Anna Fernsehen“ ist eine userzentrierte, auf IPTV- und RFID-Technologie basierende Applikation für die PatientInnen des St. Anna Kinderspitals. Über das Auslesen von Information auf einem RFID-Chip, der in die Stofftiere der Kinder eingenäht wurde, konnte kindgerechte Information über Krankheit und Behandlung sowie Unterhaltungs-formate personalisiert nach Alter, Muttersprache und Krankheitsbild angeboten werden. Die Automatisierung des Zugangs ermöglichte den jungen PatientInnen und Ihren Familien selbst im Zustand der hohen Belastung relevante Inhalte einfach aufzufinden.
Zentrale Forschungsfragen: wie müssen Content und Applikationen beschaffen sein, um in dem sensiblen Umfeld und komplexen Beziehungsgeflecht (PatientInnen und Familien, Forschungseinrichtung, Spitalsbetrieb und Stakeholder) auf Akzeptanz zu stoßen und im Alltag bestehen zu können? Welche Struktur muss das inhaltliche Angebot aufweisen? Welche Contents sind von größter Relevanz und wie können diese unter Einbindung der Betroffenen hergesetllt werden? Wie lässt sich die eingesetzte Technologie in den Spitalsalltag intergrieren?
Leistungen Sonovista: Idee und Grundstruktur zum Forschungsprojekt, Konzeption, Design und Programmierung der IPTV-Plattform, Content-Produktion unter Einbindung der PatientInnen, Kommunikationsdramaturgie. Generalunternehmer des Forschungsprojekts.



Was verbindet Oslo und Köln mit der Gemeinde Engerwitzdorf? Und in welcher Disziplin treten die ungleichen Kommunen gegeneinander an? Und wieso gewinnt Engerwitzdorf – übrigens mit der Hilfe pakistanischer Kids aus Oslo, mit denen sie nur via Skype kommunizieren können? Und wieso arbeiten die Techniker von Telefonica (250.000 MitarbeiterInnen) Seite an Seite mit den AkademikerInnen der Universität Leuven und Sonovista an den Lösungen der Probleme, die dabei auftauchen? Und wie lassen sich die Erkenntnisse intern und extern am besten kommunizieren?
Im September 2006 startete das EU-Projekt „Citizen Media – Social Change“. Führende Experten aus der IKT Branche, den Creative Industries, Universitäten und Forschungsinstituten untersuchen, wie die wachsende Menge an User Generated Content auf innovative Weise genutzt werden kann, um Bürger der Europäischen Union im Alltag zu unterstützen. „Buntes Fernsehen Engerwitzdorf“ – das IPTV Projekt von Sonovista und Telekom Austria – ist eines von drei „Living Labs“, in denen bis 2009 Nutzung und Akzeptanz neuer Applikationskonzepte für audiovisuelle Systeme evaluiert wird. Mit Management by Media trägt Sonovista zu einem gemeinsamen Verständnis und zur nachhaltigen Motivation aller Beteiligten bei.
Zentrale Forschungsfragen: Die Gegenüberstellung der Ansätze „technology driving social innovation“ und „social innovation driving technology“.
Leistungen Sonovista: Kollaborative Entwicklung von multimedialen Applikationen für nicht-professionelle Anwender sowie Ausgestaltung einer Cross Media-Spieleplattform zur Vernetzung der Teststandorte. Aufbaue der AnwenderInnen-Community. Schulung aller internationalen Partnerunternehmen zur audiovisuellen Kommunikation. Workpackage-Leader „Dissemination“ (Kommunikation der Projektergebnisse) innerhalb des Konsortiums, gegenüber Stakeholdern sowie der Öffentlichkeit.
Im Rahmen des 6. EU-Rahmenprogramms für Forschung, Technologischer Entwicklung und Demonstration, stellte die Europäische Kommission dem Konsortium „Citizen Media“ ein Budget von 9,2 Mio. € zur Verfügung.